Christine Fuss - Heilpraktikerin Weichselstr. 53 12045 Berlin/Neukölln Telefon: 030/26548334 mobil: 0179/5 09 61 73

Therapiemethoden

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzt. Homöopathie ist eine ganzheitliche und eigenständige Heilmethode. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen Sie als kranker Mensch und nicht der Name Ihrer Krankheit. Kurz gesagt: Magengeschwür ist nicht gleich Magengeschwür; jeder Patient leidet durchaus unter anderen Symptomen, nimmt sie anders wahr, geht anders damit um und findet vielleicht unterschiedliche Auslöser für seine Erkrankung in seinen persönlichen Lebensumständen. Verordnet wird jeweils ein homöopathisches Arzneimittel, welches in der Lage ist, Ihre Ihnen ganz eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Hergestellt wird das homöopathische Mittel durch Potenzierung aus einer Grundsubstanz aus dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralreich; das heißt, es wird soweit verdünnt, bis es nicht mehr auf einer stofflichen Ebene wirkt, sondern auf einer energetischen. Sanft, schnell, nicht invasiv und ohne Abhängigkeitspotential stellt die Homöopathie ein individuelles und effektives Therapiekonzept dar.

Hintergrund

Der Name Homöopathie kommt aus dem Griechischen und bedeutet homoios = ähnlich und pathos = Leiden, Krankheit. Ähnliches heilt Ähnliches.
Begründet wurde die Homöopathie von dem deutschen Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755 – 1843). Dieser verstand Krankheitssymptome nicht als die Krankheit an sich, sondern lediglich als Ausdruck einer tieferliegenden Störung des energetischen Gleichgewichtes, der Lebenskraft (Dynamis). Sein Ziel bestand daher nicht in dem bloßen Beseitigen von Symptomen, sondern in einer gezielten Aktivierung der Selbstheilungskräfte, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Dafür betrachtete er in jedem Krankheitsfall den ganzen Menschen mit all seinen geistigen, seelischen und körperlichen Befindlichkeiten.

Homöopathie nach der Sankaran Methode

Viele bedeutende Homöopathen unserer Zeit, unter anderem Vithoulkas, Sankaran und Sehgal haben Hahnemanns Wissen weiterentwickelt, immer mit dem Ziel einer noch genaueren, noch verlässlicheren individuellen Therapie. Georgos Vithoulkas bekam für seine Erkenntnisse auf dem Gebiet der Homöopathie 1996 den Alternativen Nobelpreis.

Rajan Sankaran und M.L.Sehgal (Indien) entwickelten ihre spezielle Methode der Fallaufnahme. Ziel ist es, durch eine bestimmte Art und Weise der Anamnesetechnik (Befunderhebung) schneller und zuverlässiger an den innersten Kern der Störung (der Krankheit) zu gelangen. Was bedeutet das? Jeder Mensch hat seine individuelle Wahrnehmung, seine eigene grundlegende Art, das Leben zu erfahren und zu erleben. Diese Art der Erfahrung drückt sich auf allen Ebenen des menschlichen Seins aus: in der Pathologie, in den Beschwerden, den Gefühlen, den Träumen und in den Empfindungen. Die Wahrnehmung der Beschwerde, über die der Patient am meisten klagt, drückt in dem Moment seine tiefgreifendste Erfahrung am deutlichsten und intensivsten aus.
Indem der Patient erzählt, wie er die Beschwerden wahrnimmt, wie er mit ihnen umgeht und was sie für ihn bedeuten, gibt er einen Einblick in sein ganz persönliches "Strickmuster". An diesem Punkt setzt der Abgleich mit dem passendsten homöopathischen Arzneimittel an. Üblicherweise werden Patienten in der Anamnese von ihrer unmittelbaren Beschwerde weggeleitet: „Ich will nicht nur etwas wissen über Ihre Kopfschmerzen, erzählen Sie mir mehr darüber, was Sie für ein Mensch sind, über Ihre Träume, Ihre Gefühle ... Die Gefahr, den „Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen“ ist dabei relativ groß. Durch die neue Methodik geht alles viel direkter, denn man geht dorthin, wo sich die Energie des Patienten im Moment gerade befindet. Dadurch wird die homöopathische Therapie schneller, effektiver und zuverlässiger. Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. (WHO)